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Kroki

Das Kroki ist eine kartenähnliche Geländeskizze. Mit einer guten Skizze lässt sich ein Geländeausschnitt oder eine Marschroute besser erklären als mit einem langen mündlichen oder schriftlichen Bericht. Die Skizze kann problemlos vervielfältigt werden und prägt sich zudem viel besser ins Gedächtnis ein. Ein Kroki trägt, anders als die Landeskarte, einen subjektiven Charakter. Es konzentriert sich in der Darstellung auf das Wesentliche.

Regeln

  • Beim Krokieren gibt es einige Regeln, die du beachten solltest:

  • Überlege dir zu Beginn, welche Informationen du zeigen möchtest.

  • Schaue dir das Gelände vor dem Zeichnen genau an.

  • Beginne mit wenigen Fixpunkten und Linien, um welche anschliessend das Kroki entsteht.

Rahmeninformationen

Auf jedes Kroki gehören einige Rahmeninformationen:

  • Titel: Hier soll die Art des Krokis und dessen Verwendungszweck sichtbar werden.

  • Name: Wer hat das Kroki gezeichnet?

  • Ort und Zeit: Wann und wo wurde das Kroki gezeichnet?

  • Legende: Wichtige Details oder Geländepunkte können nummeriert und in eine Ecke geschrieben werden. Sie hilft dem/der Betrachter/in, wichtige Punkte schneller zu finden.

  • Nordrichtung: Zeigt dem/r Betrachter/in, in welche Richtung das Kroki zu halten ist (kann bei Wegkroki weggelassen werden, da diese wechselt).

  • Massstab/Distanzen: Wenn das Kroki massstabgetreu gezeichnet wurde, muss der Massstab angegeben werden.

  • Der Einsatz von Farben ist nicht notwendig, aber sehr hilfreich.

Signaturen

Krokisignaturen werden vor allem für das Plan- und Wegkroki verwendet. In der Regel werden beim Krokieren dieselben Signaturen verwendet wie auf den topografischen Landeskarten im Massstab 1:25000. Nachfolgend einige Ausnahmen und zusätzliche Einzelheiten.

 


Plankroki

Das Plankroki dient der Darstellung eines Geländeausschnittes oder einer Marschroute. Dabei wird das Gelände im Grundriss skizziert und stark verkleinert, aber im richtigen Grössenverhältnis dargestellt. Die Darstellung dabei ist geradlinig. Um dem Zeichnenden entgegen zu kommen, werden kurvenreiche Geländelinien geradlinig dargestellt.

 


Wegkroki

Mit einem Wegkroki wird dem/r Betrachtenden das Finden eines bestimmten Weges erleichtert. Deshalb wird nur eingezeichnet, was entlang des Weges für das Erreichen des Zieles von Bedeutung ist. Zwischen Plan- und Wegkroki bestehen einige wichtige Unterschiede:

  • Das Plankroki wird, wie die Karte, als Ganzes nach Norden ausgerichtet. Beim Wegkroki werden die Himmelsrichtungen nicht berücksichtigt. Nur am Anfang und Ziel wird die Nordrichtung angegeben.

  • Auf einem Plankroki werden die Distanzen verkürzt, aber im Verhältnis zueinander dargestellt. Das Wegkroki dagegen nimmt keine Rücksicht auf Distanzen.

  • Die in der Natur vorkommenden Bogen, Kurven, Wellenlinien usw. werden im Plankroki stark verallgemeinert wiedergegeben. Die Hauptlinie des Wegkrokis, also die begangene Route, kennt nur die zeichnerische Richtung von unten nach oben.

 


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