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Predigt in Dialogform – Jesus bändigt Sturm

Lk 8,22-25

Kurzbeschrieb

Eigentlich ist es doch wie mit einem Kompass. Den muss man auch hervornehmen und darauf vertrauen, dass er uns den richtigen Weg zeigt.

Und so ist es auch bei Gott. Wir dürfen ihn bitten, dass er uns in stürmischen Zeiten Kraft gibt und uns begleitet.

Detailbeschrieb

Übergang zum Evangelium

Präses:

Du. Es gibt aber im Leben immer wieder stürmische Momente, da fühlt man sich völlig ohnmächtig. Kennst du dies auch? 

 

Liturg*in (oder Scharleitende):

Ja, ja, diese stürmischen Zeiten kennen wahrscheinlich alle im Leben.

 

Präses:

Kennst du da auch eine Geschichte aus der Bibel?

 

Liturg*in (oder Scharleitende):

Ja, die Bibel ist bespickt mit solchen Lebensthemen. Ein Beispiel ist doch diese Geschichte, wo die Jünger zusammen mit Jesus im Boot sind und plötzlich kommt ein Sturm auf.

 

Präses:

Und? haben die Jünger dann Jesus um Hilfe gebeten?

 

Liturg*in (oder Scharleitende):

Ja, schon, aber nicht sofort. Die Jünger haben zuerst alles selber versucht in Ordnung zu bringen.

 

Präses:

Und was hat dann Jesus in dieser Zeit gemacht?

 

Liturg*in (oder Scharleitende):

Der hat ruhig geschlafen.

 

Präses:

Was, der hat in diesem Sturm geschlafen?

 

Liturg*in (oder Scharleitende):

Ja, so steht es in der Bibel. Erst, wo die Jünger ihn voller Panik geweckt haben, da ist Jesus aufgestanden und hat dem Sturm befohlen, dass sich der Sturm beruhigen soll.

 

Präses:

Tja, das wäre im Leben manchmal auch praktisch, wenn man das könnte.

 

Liturg*in (oder Scharleitende):

Ja, schon. Aber ich glaube, dass uns die Geschichte vielleicht auch sagen kann, dass es wichtig ist, dass man in turbulenten Lebenszeiten Hilfe holt und nicht alles ZUERST alleine versucht zu meistern.

 

Präses:

Ja, das könnte sein. Weisst du was? Wir hören uns doch diese Geschichte kurz an.

Dazu lade ich Sie ein, aufzustehen.


Evangeliumstext als Rollendialog -  – (Lk 8,22-25) - (Jesus bändigt Sturm)

Erzähler*in: Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

 

Erzähler*in:

Während dieser Zeit geschah es einmal, dass Jesus mit seinen Jüngern in ein Boot stieg und zu ihnen sagte:

 

Jesus:

»Kommt, wir fahren ans andere Ufer!« 

 

Erzähler*in:

So fuhren sie ab.

Unterwegs schlief Jesus ein. Plötzlich kam ein Sturm auf, ein Fallwind von den Bergen. Das Wasser schlug ins Boot und sie waren in großer Gefahr.

Und erst als das Boot bald kenterte, gingen die Jünger zu Jesus, weckten ihn und riefen:

 

Jünger:

»Herr, Herr, wir gehen unter!«

 

Erzähler*in:

Jesus stand auf und sprach ein Machtwort zu dem Wind und den Wellen. Da hörten sie auf zu toben und es wurde ganz still.

Zu den Jüngern aber sagte er:

 

Jesus:

»Wo ist euer Vertrauen?«

 

Erzähler*in:

Sie waren erschrocken und sehr erstaunt und sagten zueinander:

 

Jünger:

«Wer ist das nur, dass er sogar dem Wind und den Wellen befiehlt, und sie gehorchen ihm!»

(Kurze Pause)

 

Erzähler*in:

Das ist die frohe Botschaft unseres Herrn, Jesus Christus – Lob sei dir Christus


2. Rollenspiel in Bezug auf Bibeltext (Jesus bändigt Sturm)

Präses:

Ähm, aber was hed denn die Gschicht do vörne Zämehang met üsem Thema, em Kompass?

 

Liturg*in (oder Scharleitende):

Die Gschicht het halt au mit Vertroue z’tue, wie bem Kompass.

Präses:

Vertroue? Do isch en riesige Sturm, die Jünger händ Angst und de Jesus schloft. Was hett denn das mit Vertroue z’tue, ich hätti do ämu kei Vertroue meh.

Vorallem, wemer das mit üsem Thema, em Kompass und ufem Wäg si, aluegt, denn müend d’Chind i d’Leiter*inne Vertroue ha, dass sie ufem richtige Wäg sind. Was würdid denn au alli Eltern säge, wenn de/die Leiter*inne setti Verantwortig übernäh und denn goht er lieber go ligge als für d’Chind z’luege?

 

Liturg*in (oder Scharleitende):

Jo das wördet d’Eltere scho ned wörklech schätze.

Aber d’Schlösselstell vo üsere Gschecht esch jo die, dass mer kei Angst vor so störmischi Zyte sölled ha.

Mer dörfed üses Vertröue ha, dass ned Problem üs söled beherrsche, sondern, dass mer d’Problem beherrsched.

Ond das meischtered üsi Leiter*inne fantastisch.

 

Präses:

Aha, jo das stemmt. Au ech han als Präses immer s’Vertroue i d’Leiter*inne und au d’Eltere, denn alli möchid ihre Arbet vo Härze und gwüssehaft.

 

Liturg*in (oder Scharleitende):

Jo, de gsehd mer wieder einisch meh, dass die Bibel nicht veraltet ist, sondern mit em normale Läbe ganz viel z’tue het.

 

Präses:

Eigentlich ist es doch wie mit einem Kompass. Den muss man auch hervornehmen und darauf vertrauen, dass er uns den richtigen Weg zeigt.

Und so ist es auch bei Gott. Wir dürfen ihn bitten, dass er uns in stürmischen Zeiten Kraft gibt und uns begleitet.

 

Liturg*in (oder Scharleitende):

Stimmt. Das ist ein guter Gedanke. Am besten legen wir Gott jetzt unsere Fürbitten hin.