Zwei Jahrzehnte internationale Lebensfreu(n)de und weltweite Solidarität – Das Philippinenprojekt sagt Merci & Ade!

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Zwei Jahrzehnte internationale Lebensfreu(n)de und weltweite Solidarität – Das Philippinenprojekt sagt Merci & Ade!

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Auf Ende 2024 schliessen die Jubla Schweiz und die Fastenaktion ihr gemeinsames Philippinenprojekt ab. Das Projekt war nur dank dem grossen Einsatz von dreiundsiebzig engagierten Personen in der „Fachgruppe Philippinen“ möglich. Das Projekt wurde von ehrenamtlich engagierten jungen Menschen betreut, realisiert und weiterentwickelt . In diesem Blog-Beitrag blicken wir auf ein prägendes Stück Jubla Geschichte zurück.


Wie alles begann…

Im Jahr 2005 reiste eine Schweizer Delegation erstmals auf die Philippinen, um den ersten Partnerschaftsvertrag mit den „Chiro Philippinen“ zu unterschreiben. Dabei handelt es sich um eine dort ansässige Kinder- und Jugendorganisation. Hiermit und dank der Hilfe unserer Partnerorganisation Fastenaktion war das Philippinenprojekt geboren.

Internationale Partnerschaft hatten bereits zuvor grosse Tradition in Jungwacht Blauring Schweiz. So bestand von 1984 bis 2004 für zwanzig Jahre eine Partnerschaft mit „Bloukring & Jongwag Namibia“. 1961 war die Jungwacht an der Gründung von FIMCAP, einem weltweiten Dachverband von katholischen Jugendverbänden, mitbeteiligt.


Weltweite Lebensfreu(n)dschaften

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Chiros- und Jubla-Leitungspersonen bei einer Austauschreise

 

Mit der Partnerschaft kam der Wunsch nach einem gemeinsamen Austausch auf. So reisten über die Jahre immer wieder Delegationen aus der Schweiz oder den Philippinen in das jeweils andere Land. Die Reisenden lernten hierbei den Partnerverband besser kennen, gewannen Einblicke in die Ausbildungsstruktur und die konkrete Arbeit vor Ort. Über die Jahre konnten gut einhundert Leiter*innen aus beiden Ländern die Reise antreten und ihren Horizont erweitern. Diese Eindrücke sowie Erkenntnisse liessen sie in ihr Engagement und verschiedene Hilfsmittel wie Kursblöcke oder Ideen im jubla.netz einfliessen.


Jubla.infanta: gelebte Solidarität über 15 Jahre

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Checkübergabe 2017: Rekordjahr mit CHF 38’000

Vier Jahre nach dem Beginn der Partnerschaft wurde das Unterprojekt jubla.infanta ins Leben gerufen. Ziel war es, Kinder in der Schweiz für die Lebensrealität im globalen Süden zu sensibilisieren und durch Verkaufsaktionen Gelder für ein Vorschulprojekt in der Region Infanta zu sammeln. Infanta ist eine Region auf den Philippinen, in der hauptsächlich indigene Menschen leben und die oft von Umweltkatastrophen erschüttert wird. Die philippinischen Kinder erhalten durch das Projekt den Zugang zu Bildung, Nahrung und hygienischer Grundversorgung.

In den letzten 15 Jahren konnten unglaubliche 275‘000 Franken gesammelt werden. Höhepunkt war das Jahr 2017 mit 38‘000 gespendeten Franken. Ungezählt bleiben all die Scharen und Kinder, die sich in ihren Scharen ein Bild über die Philippinen gemacht und solidarisch für andere eingesetzt haben.  

Begleitet und ermöglicht wurde das Projekt durch das Hilfswerk Fastenaktion. Die Fastenaktion unterhält auf den Philippinen ein Landesprogramm und ist seit ihrer Gründung eng mit Jungwacht Blauring verbunden. Das Engagement der Fastenaktion und die Vorschule in der Region Infanta bestehen weiterhin – unabhängig vom Projektende mit Jungwacht Blauring Schweiz.


Ein Blick in die Zukunft…

Wir setzen uns für ein friedliches, gerechtes und solidarisches Zusammenleben ein. So gestalten wir die Welt mit.“ So heisst es unserem Grundsatz „Glauben leben“. Damit ist für uns klar, unser Engagement kann sich nie nur auf uns selbst beziehen. Solidarität hat in der Jubla schon immer einen hohen Stellenwert und wird dies auch weiterhin haben.


Weitere Hilfsmittel

Hintergrundinfos

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Autor*in: Moritz Zimmermann, Fachverantwortlicher Glauben & Kirche

Dec 19, 2024